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Liebe auf Distanz – Fernbeziehungen

Warten, sehnen, hoffen: Fernbeziehungen sind mit vielen schmerzvollen Gefühlen verbunden. Doch das ist nur die eine Seite. Liebe auf Distanz hat auch viele schöne Aspekte – wir haben ein paar für euch gesammelt. Denn wen man liebt und wo er oder sie wohnt, kann man sich manchmal nicht aussuchen. Also traut euch und wagt es auf die Ferne, wenn ihr die Liebe gefunden habt.

Zeit für Vorfreude

Sehnsucht haben wir oben schon erwähnt. Und die ist ein bitter-süßes Gefühl. Irgendwie sehnt man sich nach dem*der anderen, aber die süße Vorfreude, die sich in die Sehnsucht mischt und kurz vor dem nächsten Wiedersehen die Oberhand gewinnt, ist das emotionale Nonplusultra. Das ist wie Weihnachten und Geburtstag zusammen, nein, noch viel besser! Diese Vorfreude, den oder die Partner*in wieder in den Arm zu schließen, dessen Geruch zu genießen, sich in die Umarmung zu stürzen – das ist etwas, was man nur erleben kann, wenn man sich von Zeit zu Zeit voneinander verabschieden muss.

Zeit für eigene Hobbies

In einer Beziehung, die häufige Treffen erlaubt, kann es passieren, dass die beiden sich etwas ineinander verlieren, die Zeit nur noch gemeinsam zu verbringen, sich selbst und die eigenen Bedürfnisse etwas zu vergessen. Es kann durchaus passieren, dass das nach einer Weile in der Beziehung einmal explodiert. Das kann in einer Fernbeziehung nicht geschehen. Denn beide haben mindestens unter der Woche genügend Zeit für ihre eigenen Hobbies und Freizeitbeschäftigungen. Insbesondere, wenn der eine oder die andere ein eher spezielles Hobby hat, das sich nicht zu zweit umsetzen lässt, aus mangelndem Interesse zum Beispiel.

Zeit für die Karriere

Unter der Woche bis 22 Uhr arbeiten, morgens um 6 Uhr klingelt der Wecker zum Joggen und so geht das die ganze Woche? Das kann anstrengend sein, vor allem für Menschen in Beziehungen – denn wo bleibt dafür noch Zeit? Bei der Liebe auf Distanz macht es nichts aus, wenn eine*r unter der Woche lang und viel arbeitet – denn die Treffen finden ohnehin erst am Wochenende statt. Zumindest da sollte dann aber arbeitsfrei sein. Man kann also durchaus sagen, dass so eine Fernbeziehung karrierefreundlich ist.

Keine Zeit für Routine

Jeden Tag der gleiche Ablauf, gemeinsames Abendessen, danach den 20-Uhr-15-Film schauen oder halb Netflix durchsuchen, um eine passende Serie zu finden? Um eine Beziehung aufregend und frisch zu halten, braucht es da schon bessere Ideen. In einer Fernbeziehung schleicht sich eine solche Routine und vielleicht auch die Gefahr von Langweile eher nicht ein. Denn wer sich nicht so häufig sieht, macht ganz andere Pläne und nutzt jede gemeinsame Sekunde für Quality Time.

Immer was zu erzählen

Erleben Paare zusammen immer das gleiche, gibt es irgendwann nichts mehr zu erzählen. Außer vom Job-Alltag weiß man ja schon alles: Was der*die Partner*in gefrühstückt hat, welche Zeitung sie gelesen hat, welche Kleidung er anhatte, wie sie die Bergwanderung fand (er war schließlich dabei…). Lebt man zusammen, erlebt man ja auch alles zusammen. Worüber tauscht man sich dann noch aus? Liebe auf Distanz kennt dieses Problem nicht. Klar kann man täglich telefonieren, aber man ist eben nicht bei jedem Erlebnis des anderen dabei. Es gibt immer etwas zu erzählen, eure Gespräche werden nicht langweilig.

Stärkt die Kommunikation

Fernbeziehungen können eure Kommunikation stärken. Wer sich auf Distanz nah sein will, muss kommunizieren. Und zwar offen, ehrlich und sehr, sehr viel. So bleibt ihr dran am Leben der Anderen und gebt auch viel von euch preis. Das verbindet, das hält zusammen und stärkt die Beziehung. Das ist auch harte Arbeit, aber Kommunikation ist eben das A und O, um eine Beziehung aufrecht zu erhalten.

Zeit nur für euch

Die Zeit, die ihr gemeinsam verbringt, wird intensiver und bewusster erlebt. Denn sie ist begrenzt und ihr wollt sie deshalb so schön wie möglich verbringen. Diese Zeit gehört nur euch, ihr plant, füllt und lebt sie gemeinsam. Für ein paar Stunden und Tage seid ihr euch gegenseitig das Wichtigste. Die wenigsten Paare, die nah beieinander leben, machen das genauso. Die ständige Verfügbarkeit ist ein Garant für Gemütlichkeit – und vielleicht auch für Unaufmerksamkeit?

Es gibt nicht das eine Beziehungsmodell, das besser oder schlechter ist. Weder die Fernbeziehung noch die enge räumliche Verbindung. Für jede*n von uns passt ein anderes Modell besser, das müsst ihr für euch herausfinden.

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