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Liebe auf den ersten Blick – gibt’s das?

Wir kennen sie aus Filmen, sie ist das, was wir uns in unseren Träumen schon hin und wieder ausgemalt haben – Liebe auf den ersten Blick. Jemanden zum ersten Mal zu sehen und direkt zu wissen: das ist er oder sie! Mit dieser Person möchte ich zusammen sein! Aber gibt es das wirklich oder ist das nur eine Hollywood-Erfindung?

Liebe oder Verliebtheit?

Vielleicht müssen wir uns dafür erstmal überlegen, was wir unter Liebe verstehen. Üblicherweise würde man etwas als Liebe bezeichnen, das über die Dauer gewachsen ist. Erst, wenn wir jemanden näher kennen, seine Stärken und Schwächen annehmen können, können wir eigentlich von Liebe sprechen. Viel eher ist die Liebe auf den ersten Blick doch eine Verliebtheit auf den ersten Blick, oder? Das war jetzt die Wortklauberei, aber was ist denn mit uns los, wenn es dann doch passiert und der Pfeil Amors ganz unvermittelt und plötzlich trifft?  

Plötzliche Anziehung

Ein Blick reicht aus, um das Herz zum Rasen zu bringen und die Knie zu Pudding zu machen. Ein Blick, und der Kopf ist vernebelt, klare Gedanken sind nicht mehr möglich. Das kann wirklich passieren, wenn man eine fremde Person zum ersten Mal sieht – und zwar innerhalb von Millisekunden. Das ist übrigens keine Hollywood-Erfindung, sondern tatsächlich wissenschaftlich belegt. Und wo passiert das Ganze? Nicht wie wir vermuten würden, im Herzen, sondern im Gehirn. Und das liegt schlicht und ergreifend daran, dass wir jemanden attraktiv finden. Bestimmte visuelle Reize, also der Anblick eines Menschen, lösen eine starke Reaktion aus. So unromantisch das klingt, aber hier kommt die Biochemie und ihre Prozesse wieder zum Einsatz. Ein Feuerwerk der Glücks- und Belohnungshormone wird dann in Gang gesetzt, sodass wir uns freuen und all diese komischen Dinge in unserem Körper ablaufen. Wenn wir unterbewusst Ähnlichkeiten zwischen uns wahrnehmen, dann ist die Wahrscheinlichkeit für dieses Feuerwerk sehr viel größer.

Phasen des Verliebens

Interessant ist auch: Männer verlieben sich häufiger auf den ersten Blick als Frauen. Das liegt daran, dass Männer stärker auf diese visuellen Reize reagieren. Sie brennen schneller lichterloh. Ein amerikanischer Paartherapeut hat das Verlieben in vier Phasen eingeteilt. Zunächst muss eine körperliche Anziehung entstehen, dann kommen Emotionen ins Spiel, danach wird die Persönlichkeit relevant und zu guter Letzt müssen beide sich auch auf die Beziehung einlassen, damit was draus wird. 

Liebe auf den ersten Klick

Wenn wir online Menschen kennenlernen, fällt natürlich die Liebe auf den ersten Blick flach. Aber wie sieht es aus mit der Liebe auf den ersten Klick? Online geht einiges verloren, was ein echtes Treffen an ersten Eindrücken bieten kann: Die Körpersprache, die Stimme und andere Sinneseindrücke des Gegenübers kennen wir natürlich nicht, die füllen wir gedanklich mit unseren eigenen Vorstellungen auf und haben deswegen manchmal auch Erwartungen an einen Menschen, die mit der Realität nicht viel zu tun haben. Online verlieben wir uns eher in die Nachrichten, die ausgetauschten Gedanken.

Hauptsache verlieben, egal wie viele Blicke!

Und was heißt das alles jetzt für die Liebe auf den ersten Blick oder Klick? Verknallen können wir uns auf den ersten Blick, und zwar sowas von! Aber ob es dann für die echte Liebe reicht, für eine tiefe und innige Beziehung, das zeigt sich mit der Zeit. Und vor allem muss eine oder einer von beiden den ersten Schritt machen, denn aus dem Anhimmeln aus der Ferne ist noch nie eine Beziehung entstanden. Wie man den ersten Schritt macht, dazu haben wir auch mal einen Blog-Artikel veröffentlicht. Und jetzt: Geht raus, haltet die Augen offen und verliebt euch. Manchmal lohnt sich auch ein zweiter oder dritter Blick oder Klick 😉 

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